2014 brachte Facebook sein Audience Network auf den Markt und ermöglichte damit Werbetreibenden aus aller Welt, auf Facebook geschaltete Kampagnen außerhalb der Plattform auszuweiten. So konnten Zielgruppen nicht mehr nur in dem sozialen Netzwerk selbst, sondern auch auf Partner-Apps von Anzeigen erreicht werden. Seit der Einführung hat sich das Audience Network um einige neue Funktionen erweitert. Besonders in diesem Jahr machte die Technologie mit spannenden Neuerungen auf sich aufmerksam.

Erweiterung auf mobile Seiten

Bereits im Januar 2016 baute das Audience Network seine Möglichkeiten aus. Die Technologie, die zunächst nur in Apps funktionierte, kann seit dem Upgrade auch in mobilen Browsern verwendet werden. Eine erfolgversprechende Ergänzung besonders für Publisher, da mobile Seiten als enorme Traffictreiber gelten. Auch die Nutzung gestaltet sich einfach: Die von Facebook bereits bekannten Formate werden weiter verwendet und lassen sich nahtlos auf anderen Webseiten integrieren. Publisher können Kampagnen seither direkt während der Erstellung mit nur wenigen Klicks auf das mobile Netz ausweiten.

Videos als neues Format

Mitte Mai kam Facebook mit einer weiteren großen Veränderung für das Audience Network. Mit der Erweiterung des Angebots um Video-Kampagnen wurde der sich eh schon abzeichnende Trend hin zum Bewegtbild aufgegriffen. Werbetreibende können Video-Ads nun als Outstream-Werbung innerhalb der Instant Articles (und somit nur mobil) oder als In-Stream Formate vor oder nach Videos (sowohl Desktop als auch mobil) ausspielen.

Auch Nicht-Mitglieder werden erreicht

Gerade verkündete Facebook eine weitere – und die bisher größte – Neuheit. Hatte das Audience-Network bislang nur für Facebook-Mitglieder funktioniert, sollen Anzeigen nun auch die Menschen erreichen, die gar nicht bei Facebook angemeldet sind. Durch Cookies soll das Targeting auf Nicht-Nutzer ausgeweitet werden, damit auch diesen personalisierte Werbung angezeigt werden kann. Kampagnen und Video-Anzeigen in der Desktop- oder der mobilen Version können nun eine noch größere Zielgruppe erreichen. Für Publisher bedeutete das Ganze kaum Mehraufwand: allein durch ein Häkchen im Feld „Audience Network“ können sie mit ihren Kampagnen auch Nicht-Nutzer ansprechen.