Bereits vor einer ganzen Weile kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk die Abschaffung des Conversion Pixel an. Ersetzen soll diesen dann in Zukunft der neue Facebook Pixel. Lange dauert es nicht mehr bis zur Deaktivierung des alten Pixels – daher sollten alle, die diesen noch nutzen, nun langsam über eine Umstellung nachdenken.  

Facebook Pixel, Conversion Pixel – was ist das überhaupt?

Zum Einstieg eine kurze Erklärung. Der ehemalige Conversion Pixel, der zukünftig Facebook-Pixel heißen wird, ist ein HTML-Code, der sich in Websites einfügen lässt und es so ermöglicht, Conversions zu messen. Für Seitenbesucher ist der kleine Pixel nicht sichtbar, er fügt sich nahtlos in die Seite ein. So lässt sich die Wirkung von Facebook-Werbeanzeigen genau analysieren und optimieren. Der Pixel lässt sich einfach auf der Business-Seite von Facebook erstellen und in die eigene Website implementieren.

Was ändert sich?

Was kann der neue Facebook-Pixel nun im Gegensatz zu seinem Vorgänger? Im Grunde genommen vereint er die Funktionen von zwei Pixeln, nämlich dem Custom Audience Pixel und dem Conversion Tracking Pixel. Der neue, umfassende Facebook-Pixel kann nun über verschiedene Geräte hinweg Conversion messen und außerdem unter anderem aus den Seitenbesuchern automatisch Zielgruppen oder dynamische Anzeigen erstellen, oder Retargeting ermöglichen.

So könnt Ihr wechseln

Endgültig abgestellt wird der alte Pixel am 15. Februar 2017. Aber schon ab dem 15. Oktober dieses Jahres wird Facebook den Conversion Pixel nicht mehr unterstützen. Wer umstellen will, sollte das also schon vorher erledigt haben.

Nutzer des Conversion Tracking Pixel haben es bei der Umstellung etwas umständlicher. Zunächst muss der Code aktualisiert und neu implementiert werden, dann müssen die Werbeanzeigen umgestellt und schließlich der alte Code entfernt werden. Damit alles klappt, sollten sich Nutzer bei der Umstellung am besten nach der Anleitung von Facebook richten.

Etwas einfacher verläuft die Umstellung vom Custom Audience Pixel. Hier ist lediglich ein Upgrade notwendig. Auch hier bietet Facebook eine sehr hilfreiche Anleitung.