Das größte soziale Netzwerk der Welt erreicht einen neuen Meilenstein: Facebook hat jetzt zwei Milliarden monatlich aktive Nutzer. Gründer und Geschäftsführer Mark Zuckerberg verkündete die Neuigkeit zunächst auf Facebook, wenig später gab es auch Meldungen auf den News-Portalen der Plattform. Die Zahl zeigt, wie wichtig das Facebook-Netzwerk heute ist – wirft aber auch die Frage nach der Verantwortung auf.

Facebook lässt andere soziale Netzwerke hinter sich

Zwei Milliarden Nutzer – damit lässt Facebook andere populäre soziale Netzwerke weit hinter sich. Ein kurzer Überblick über die aktuellen Nutzerzahlen in absteigender Reihenfolge:

  • Facebook: 2 Milliarden (Juni 17)
  • YouTube: 1,5 Milliarden (Juni 17)
  • WhatsApp: 1,2 Milliarden (Februar 17)
  • Messenger: 1,2 Milliarden (April 17)
  • WeChat: 889 Millionen (Dezember 16)
  • Instagram: 700 Millionen (April 17)
  • Twitter: 328 Millionen (April 17)
  • Snapchat: ca. 255 Millionen (Mai 17)

Was hier sehr deutlich sichtbar wird, ist das Monopol der Facebook-Netzwerke, zu dem neben der größten Plattform auch die Dienste WhatsApp, Messenger und Instagram gehören. Gemeinsam kommen die Plattformen nämlich auf über fünf Milliarden Nutzer im Monat!

Sehr interessant ist jedoch auch der Zeitraum, in dem Facebook die aktuelle Rekord-Nutzerzahl erreicht hat. Innerhalb von nur fünf Jahren hat das Netzwerk die Anzahl seiner aktiven User verdoppelt.

Aktuelle Nutzerzahlen für Deutschland

Auf dem deutschsprachigen News-Portal von Facebook wurden außerdem aktuelle Nutzerzahlen für Facebook Deutschland bekannt gegeben. Hier sind monatlich 30 Millionen Menschen auf der Plattform aktiv, 23 Millionen sogar täglich. Die meisten nutzen die App auf ihrem Smartphone oder Tablet: 27 Millionen Menschen greifen im Monat über mobile Endgeräte auf Facebook zu.

Viele Nutzer – große Verantwortung

So beeindruckend die neuesten Rekord-Nutzerzahlen auch sind – sie werfen wieder einmal die Frage nach der Verantwortung der Social Media-Plattform auf. Wegen „Fake news“, der Verbreitung von Bildern und Videos von Gewalttaten oder Cyber-Bullying steht Facebook immer wieder in der Kritik.

Dagegen will das Netzwerk in Zukunft jedoch auch weiter aktiv vorgehen. „We’re making progress connecting the world, and now let’s bring the world closer together“, so heißt es in dem Statement von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.