LinkedIn und Geofilter sind zwei Worte, die man nicht unbedingt im selben Satz erwähnen würde – normalerweise. Jetzt stellte das Business-Netzwerk jedoch eine Funktion vor, die stark an die bei Teenagern beliebte Video-App Snapchat erinnert. Laut dem Nachrichten-Portal Mashable plant LinkedIn den Rollout eines neuen Video-Features, das es Usern ermöglicht, Videos in der App mit Location-basierten Filtern zu versehen – ganz ähnlich wie Snapchats beliebte Geofilter.

LinkedIn setzt auf neue Video-Features

Nach Facebook, Instagram und Co. sprang im Sommer auch das Business-Netzwerk LinkedIn auf den Video-Zug auf. Im August stellte die Plattform erstmals neue Funktionen wie einen nativen Video-Upload vor. LinkedIn-User können seither unter anderem über die App Videos aufnehmen und direkt auf der Plattform posten.

Jetzt peppt LinkedIn die neuen Funktionen noch mit einer zusätzlichen Portion Kreativität auf. Nutzer, die spezielle Events, Konferenzen oder Veranstaltungen besuchen, sollen dort auf Location-basierte Filter zugreifen können, welche sie zu Videos, die sie vor Ort aufnehmen und auf LinkedIn teilen, hinzufügen können.

Dabei wahrt LinkedIn aber trotzdem die Seriosität. Die Geofilter sollen nicht bunt und verspielt aussehen, sondern kommen im Business-Look daher und erinnern an Konferenz-Badges. Die Filter sollen sie unter anderem auch zeigen, ob eine Person als Speaker oder Gast auf einem Event ist.

Video-Content kommt auch auf LinkedIn an

Die Filter wurden diese Woche erstmals auf der Grace Hopper Celebration Conference in Florida verfügbar gemacht. Zukünftig will die Business-Plattform die Geofilter offenbar aber auch für weitere Events ausrollen.

Laut Peter Roybal, Video-Produktmanager bei LinkedIn, sollen die Filter Usern dabei helfen, authentische Einblicke in ihre Arbeit mit andern Nutzern auf der Plattform zu teilen. Die neuen Video-Features kommen auch auf dem Business-Netzwerk gut an: Videos werden auf der Plattform offenbar 20-mal häufiger geteilt als jede andere Art von Content.