Facebook plant eigene Influencer-Plattform!

Facebook plant eigene Influencer-Plattform!

Facebook plant eigene Influencer-Plattform!

Bild: allfacebook.de

Facebook hat aktuell offensichtlich einen besonders dicken Fisch an der Angel. Laut der News-Seite AllFacebook arbeitet das soziale Netzwerk an einer eigenen Influencer-Plattform, die Unternehmen und Social Media-Meinungsmacher zusammenbringen soll.

Was steckt dahinter?

Der deutsche Social Media-Blog AllFacebook entdeckte es zuerst: die Macher der Seite stießen offenbar auf ein Video, in welchem das neue Tool vorgestellt wird. Mittlerweile hat Facebook die Existenz der Tests gegenüber der Online-Newsplattform TechCrunch sogar bestätigt.

Das kann Facebooks neue Influencer-Plattform

Laut AllFacebook basiert die Plattform auf der App Facebook Creator, welche der Nachfolger der Facebook Mentions App ist. Zur Erinnerung: Facebook Mentions wurde 2017 eingeführt und war nur für Nutzer mit verifizierten Accounts zugänglich. Die App richtete sich vor allem an Influencer und Journalisten und sollte ihnen das Posten, Verbreiten und Auswerten von Inhalten erleichtern. Ende 2017 wurde die App eingestampft und dann vom Facebook Creator ersetzt, der von jedem genutzt werden kann.

Das neue Influencer-Tool „Branded Content Matching (Beta)“ bietet richtig spannende Funktionen. Es besteht aus drei Bereichen mit unterschiedlichen Möglichkeiten:

1. Creator Search

Im Bereich Creator Search können Unternehmen nach Influencern und Content Creatorn suchen. Zunächst kann der Nutzer dabei nach Influencern suchen, welche eine von ihm definierte Zielgruppe ansprechen. Dann kann er außerdem noch die Suche nach dem Influencer selbst nach diversen Merkmalen spezifizieren. Basierend auf dieser Suche zeigt die Plattform dem Nutzer dann eine Liste passender Influencer an, inklusive einem „Audience Match“ in Prozent, welches die Güte der Influencer-Zielgruppen-Übereinstimmung bewertet. Außerdem werden unter anderem Reichweite, Engagement-Rates und Followeranzahl der vorgeschlagenen Influencer aufgelistet.

2. Saved List
Potenziell interessante Influencer kann der Nutzer speichern. Die Saved List ist dementsprechend der Bereich, in dem ihm seine gespeicherte Influencer-Liste angezeigt wird.

3. Suggested Creators

In einem dritten Bereich werden dem Nutzer der Plattform offenbar weitere Influencer vorgeschlagen, die für ihn interessant sein könnten.

Warum die Influencer-Plattform so spannend ist

Wer momentan den richtigen Influencer für seine Zwecke finden will, kann auf eine große Auswahl an Influencer-Datenbanken und -Suchmaschinen zurückgreifen. Im Gegensatz zu diesen hätte ein Tool von Facebook selbst jedoch aus erster Hand Zugriff auf Daten von Influencern (wie Reichweite etc.) auf Facebook und Instagram. Das bedeutet, dass die Daten wahrscheinlich auch genauer sind – und genauere Daten bedeuten beispielsweise einen genaueren Abgleich mit der Zielgruppe.

Diese Fragen bleiben offen

Die Tests werfen so einige Fragen auf, die uns brennend interessieren. Zum Beispiel ist bislang noch unklar, wie Facebook seine Influencer und Content Creator an Bord holen wird. Registrieren sich die Accounts selbst? Werden sie eingeladen? Außerdem wüssten wir natürlich gerne, ob die Plattform nur für Facebook angedacht ist oder auch auf Instagram ausgeweitet werden soll. Spannend zu Wissen wäre natürlich auch, wann die Plattform auf den Markt kommen soll. Wir sind gespannt, ob und wann Facebook ein offizielles Statement zu seinen Plänen veröffentlicht!

Maria ist für alles zuständig, was mit Texten zu tun hat. Sie kümmert sich als Online-Redakteurin um unseren Blog, den Newsletter und die Website.

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