Autor: Christoph von Külmer

Auch, wenn der Januar nun schon fast zu Ende ist – der Anbruch eines neuen Jahres bietet immer eine gute Möglichkeit, einen Ausblick auf das Kommende zu werfen.In diesem Beitrag habe ich Ihnen eine kleine Prognose für Social Media im B2B-Marketing zusammengestellt. Diese Trends und Entwicklungen erwarten uns 2018, einem Jahr voller Digitalisierung und Datenschutz.

Wenn „Last Christmas“ durchs Radio tönt, unser E-Mail Postfach vor Spendenaufrufen nur so überquillt und sich die großen Marken und Einzelhandels-Ketten im Fernsehen das alljährliche Rennen um den kreativsten Werbespot liefern, wissen wir: Es ist wieder Weihnachten!

Die Weihnachtszeit ist nicht nur die Zeit der Gemütlichkeit und der Nächstenliebe, sondern eben auch eine extreme Zeit des Konsums. Die Ausgaben für Weihnachtsgeschenke pro Person sind in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen: letztes Jahr gab jeder Deutsche im Schnitt 477,- Euro für Präsente aus. Der Einzelhandel profitiert – und erzielt in den Monaten vor Weihnachten Untersuchungen zufolge bis zu einem Viertel des jährlichen Gesamtumsatzes. Immer mehr Menschen kaufen Weihnachtsgeschenke aber auch online ein oder suchen im Netz nach Geschenkideen für die Schwiegermutter oder den Kollegen. Die Suche nach den perfekten Präsenten beginnt schon relativ früh: Laut Google Trends steigen die Suchanfragen zum Begriff „Weihnachtsgeschenke“ bereits ab September, Mitte Dezember erreichen sie ihren Höhepunkt.

Ihre Namen sind Alexa, Siri, Cortana, Watson, Kim, Anna oder Chad. In diesem Fall handelt es sich aber nicht um die aktuellen Modenamen aus Amerika, sondern um Namen von schon aktiven Chatbots – der wohl heißesten und vielversprechendsten Entwicklung im digitalen Bereich.

Die auf künstlicher Intelligenz basierenden Chat-Roboter werden mittlerweile in Websites, Apps und mobile Messengerdienste integriert. Sie sind dann in den Bereichen Service, Kundenkommunikation und Vertrieb die perfekte Ergänzung zum Menschen. Aber was steckt denn eigentlich hinter einem Chatbot und warum entwickeln wir bei SportBrain nun auch diese kleinen technischen Helfer für unsere Kunden? Das verrät Christoph von Külmer in seinem neuesten Fachbeitrag.

Social Media Mythen – was ist das?

Meine Arbeit in einer Social Media Agentur beinhaltet neben vielen anderen Dingen, dass ich mich mit Menschen über ihr Verhalten im Social Media unterhalte – und das beinahe täglich. Ob in der Arbeit oder privat, mit Kunden, Freunden oder Mannschaftskameraden: Facebook, Instagram, Snapchat und Co. werden oft zum Gesprächsthema.

In diesen Unterhaltungen stellt sich bei mir allerdings oft ein Gefühl des Unbehagens ein, denn oft höre ich zum Beispiel von Geschäftsfreunden Dinge wie „Es reicht ja, wenn meine Freunde das teilen. Dann sehen es schon genug andere!“ oder „Wenn ich am Wochenende poste, sieht es eh jeder.“ Warum mich solche Aussagen überraschen? Weil sie, schlicht und einfach nicht richtig sind.