Kurioses

Seit Mitte März 2018 regieren die Schlagzeilen “Cambridge Analytica“, “Datenklau“, “Facebook verkauft Daten“ oder “Zuckerberg Ruin“ nicht nur die Hitlisten bei Twitter sondern auch eher unüblich die Titelseiten in den Deutschen Gazetten. Auffallend dabei ist, dass sich kaum ein Journalist die Mühe macht, sich tiefgreifend mit dem komplexen System des Online-Bezahlsystems “Daten gegen kostenlose Leistung“ zu beschäftigen. Ich versuche mit meinem Fachbeitrag dieses Mal etwas Licht ins tiefe Daten-Dunkel zu bringen und vielleicht die eine oder andere Aussage zu relativieren.

Bild: business.instagram.com

Coole Outfits, stylishe Accessoires, Kosmetik-Must-haves, leckere Lebensmittel und tausend andere Produkte: wie kaum eine andere Social Media-Plattform erweckt Instagram bei seinen Usern das Verlangen, die Produkte, die hier so schön in Szene gesetzt werden, zu besitzen. Das Potenzial zur E-Commerce-Plattform hatte Instagram schon immer, doch die technischen Möglichkeiten fehlten lange. Bis jetzt.

Pinterest ist die vielleicht am stärksten vorurteilsbehaftete Social Media-Plattform überhaupt. Die Seite, auf der User Bilder an virtuelle Pinnwände pinnen können, wird von vielen noch immer mit Bastelanleitungen, Kochrezepten, Schminktipps und einer Größtenteils weiblichen Nutzergemeinschaft verbunden. Tatsächlich steckt Pinterest aber voller Potenzial für E-Commerce und Marketing. User nutzen die Plattform, um Käufe zu planen oder neuen Produkte zu finden. Eine aktuelle, von Pinterest durchgeführte Studie hat genauer untersucht, wie User die Plattform zum Shoppen nutzen und dafür 4.061 wöchentlich aktive Pinner befragt.

Umfassende vergleichende Studien zur Nutzung verschiedener sozialer Netzwerke gibt es nicht gerade häufig. Umso spannender ist die aktuelle Studie „Social Media-Nutzung 2018“, welche das US-amerikanische PEW Research Center durchgeführt hat. Darin hat das Unternehmen die Nutzung großer Social Media-Plattformen von US-Amerikanern untersucht und verglichen – mit hoch spannenden Erkenntnissen!

Instagram hat es Content Managern und Social Media Managern in der Vergangenheit nicht gerade leicht gemacht. Wer im  Auftrag von Kunden einen Account verwaltete, sah sich oft mit großen Herausforderungen konfrontiert. Bilder ließen sich nur über mobile Endgeräte posten, sodass mit der Kamera aufgenommene Fotos erst mühselig übertragen werden mussten. Das Einplanen von Bildern war ebenfalls nicht möglich, sodass der Zuständige im Zweifelsfall auch mal nachts ran musste.

Jetzt gibt es jedoch gute Nachrichten: die Foto-Plattform Instagram wagt den schon lange überfälligen Schritt und ermöglicht mit einem Update der Graph API nun das Einplanen von Postings.

Wer hat sich nicht nach dem Versenden einer WhatsApp-Nachricht schon mal sehnlichst gewünscht, die Nachricht wieder zu löschen? Bislang funktionierte das leider nicht – einmal verschickt, konnte eine WhatsApp-Nachricht nicht mehr gelöscht werden. Das soll sich ändern: der Messenger lässt seine Nutzer Mitteilungen, die unabsichtlich gesendet wurden, jetzt wieder löschen!

LinkedIn und Geofilter sind zwei Worte, die man nicht unbedingt im selben Satz erwähnen würde – normalerweise. Jetzt stellte das Business-Netzwerk jedoch eine Funktion vor, die stark an die bei Teenagern beliebte Video-App Snapchat erinnert. Laut dem Nachrichten-Portal Mashable plant LinkedIn den Rollout eines neuen Video-Features, das es Usern ermöglicht, Videos in der App mit Location-basierten Filtern zu versehen – ganz ähnlich wie Snapchats beliebte Geofilter.