Datenschutz Tag

Bild: Pete PedrozaUnsplash

Ein Facebook-Gewinnspiel ist toll, um ein positives Markenimage zu schaffen, die Bekanntheit zu steigern oder Produkte zu bewerben. Allerdings bergen sie auch einige rechtliche Stolperfallen. Bei Missachtung der gesetzlichen Vorgaben drohen Abmahnungen und hohe Geldstrafen. Um das zu vermeiden und rechtssichere Facebook-Gewinnspiele veranstalten zu können, gibt es einiges zu beachten. Damit Sie auf der sicheren Seite sind, benötigen Sie erstens vollständige Teilnahmebedingungen und müssen zweitens die Vorgaben von Facebook beachten.

Seit Mitte März 2018 regieren die Schlagzeilen “Cambridge Analytica“, “Datenklau“, “Facebook verkauft Daten“ oder “Zuckerberg Ruin“ nicht nur die Hitlisten bei Twitter sondern auch eher unüblich die Titelseiten in den Deutschen Gazetten. Auffallend dabei ist, dass sich kaum ein Journalist die Mühe macht, sich tiefgreifend mit dem komplexen System des Online-Bezahlsystems “Daten gegen kostenlose Leistung“ zu beschäftigen. Ich versuche mit meinem Fachbeitrag dieses Mal etwas Licht ins tiefe Daten-Dunkel zu bringen und vielleicht die eine oder andere Aussage zu relativieren.

Das kennt wohl jeder: Man scrollt durch seinen Facebook-Newsfeed, liest einen Beitrag der Freundin, die sich gerade verlobt hat und bekommt nur wenig später eine Anzeige für Brautjungfern-Kleider angezeigt. Oder Ihr habt gerade in einer Reise-App nach dem nächsten Urlaubsziel gestöbert, und plötzlich ist der Feed voller Angebote für Kreta, Mallorca und Griechenland. Warum ist das so? Facebook sammelt Daten über jeden, der das Netzwerk nutzt, um möglichst passgenaue Werbeanzeigen schalten zu können. Welche das genau sind, zeigt eine Analyse der Washington Post – mit überraschenden Ergebnissen.

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Dass Facebook ein kleiner Datenkrake ist, wissen wir alle ja schon lange. Obwohl die Daten, die über User des weltgrößten sozialen Netzwerks gesammelt werden, beispielsweise für Werbetreibende natürlich nützlich sind, bereitet die Speicherung persönlicher Daten vor allem privaten Nutzern aber oft auch Unbehagen. Viele Nutzer wissen auch gar nicht, welche Daten Facebook überhaupt sammelt. Beispielsweise Euer Standort wird von Facebook in regelmäßigen Abständen in einem Verlauf gesichert. Das Protokoll könnt Ihr jedoch auch ganz einfach löschen.

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Social Media- oder Marketing-Agenturen sind oft für Facebook-Seiten mit enorm vielen Fans verantwortlich. Umso schlimmer, wenn Unbefugte an ihre Administrator-Zugangsdaten gelangen oder eine Seite gehackt wird: Die Angreifer können sich auf der Facebook-Seite austoben, hinterlegte Daten stehlen und verheerende Image-Schäden anrichten. Treffen kann das jeden – die einzige Methode, sich abzusichern, ist die eigenen Accounts zu schützen. Mit diesen Tipps macht Ihr Eure Accounts ein Stück sicherer!

Der Messenger WhatsApp wird weltweit von über einer Milliarde Menschen genutzt. Damit ist WhatsApp zwar der am meisten genutzte Messaging-Dienst, stand aber in Sachen Datenschutz Konkurrenz-Anbietern wie Telegram oder Threema bisher um einiges nach. In der aktuellen Version macht WhatsApp einen gewaltigen Schritt in Richtung Datensicherheit: Über den Messenger ausgetauschte Nachrichten werden nun vollständig verschlüsselt.

Für viel Wirbel in den Medien sorgte zuletzt die Schlagzeile, dass Facebook zum 1. Januar 2015 seine Nutzungsbedingungen und Datenrichtlinien geändert hat. Wie schon öfter in der Vergangenheit wird der vermeintlich zu große Eingriff des Social Media-Riesen in die Privatsphäre und den Datenschutz der alleine in Deutschland fast 28 Millionen Nutzer kritisiert.